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indianfilmweb • Filme • Asoka (IN 2001)
FILMEIN • ASOKA
ASOKA •

     aka ASOKA - DER WEG DES KRIEGERS · ASOKA THE GREAT
     INDIEN 2001

CAST & CREW
REGIE Santosh Sivan
DARSTELLERShahrukh Khan, Kareena Kapoor, Danny Denzongpa, Rahul Dev, Hrishitaa Bhatt, Gerson Da Cunha, Subhashini Ali, Umesh Mehra, Sooraj Balaji, Johnny Lever, Raghuvir Yadav, Suresh Menon, Ajith, Shilpa Mehta, Rajlaxmi R. Roy

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Bollywood Monster Pack I mit 10 Bollywood...

DeutschlandLaser Paradise17 Discs • FSK kJ •
 Details siehe Einzel-DVDs
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDAsoka - Der Weg des...Rezension des Titels vorhandenDeutschlandRapid Eye Movies 
 OSTSoundtrack: Asoka - Der Weg...DeutschlandNormal Records 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
169 Minuten

FILMINHALT
er Film spielt im 3.Jahrhundert vor Christus: Prinz Asoka (Shahrukh Khan) und sein Stiefbruder Susima streiten sich um die Thronfolge Magadhas. Um unnötiges Blutvergießen zu vermeiden, wird Asoka von seiner Mutter Dharma fortgeschickt. Auf seiner Reise durch das Land lernt er im Gebiet Kalinga Prinzessin Kaurwaki (Kareena Kapoor) und ihren kleinen Bruder, den Prinzen und Thronfolger von Kalinga Prinz Arya, kennen. Die beiden befinden sich auf der Flucht vor den Mördern ihrer Eltern, die es besonders auf Arya, den neuen Herrscher Kalingas abgesehen haben. Um seine Identität geheim zu halten, gibt sich Asoka als "Pawan" (Der Wind) aus und verliebt sich in Kaurwaki. Kurz nach ihrer Heirat wird Asoka nach Hause gerufen, um für sein Reich zu kämpfen, verspricht aber Kaurwaki nach zwei Tagen zurückzukehren. Nach seiner Ankunft in Kalinga, erfährt Asoka von dem Tod Kaurwakis und Aryas. Voller Zorn und Kriegslust tötet Asoka seine Brüder und wird nach dem Tode seines Vaters der neue König von Magadha. Der blutrünstige König Asoka zieht in die Schlacht um Kalinga, ohne zu wissen, dass König Arya und seine Schwester Prinzessin Kaurwaki noch am Leben sind...

FILMREZENSION VON AROON AMIN
Mit "Asoka" wagt Bollywood einen Schritt in den modernen Historienepos á la Gladiator. Allein deswegen ist er schon revolutionär in der Geschichte des indischen Films. "Asoka" ist aber tatsächlich ein beachtlich inszenierter Film, der sich schon auf Grund der Thematik von den meisten BW-Filmen abhebt. Trotz der positiven Kritiken, vor allem aus der westlichen Hemisphäre, floppte "Asoka" an den indischen Kassen, sicherlich auch, weil das Publikum ihren Superstar Sharukh Khan nicht gerne in für ihn atypischen Rollen sieht. Mit demselben Problem hatte auch ein Superstar wie Jackie Chan in den letzten Jahren zu kämpfen. Khan produzierte den Film selbst und man merkt ihn an, wie sehr er versucht hat der anspruchsvollen Rolle des charmanten Prinzen Asokas und des blutrünstigen König Asokas, der zum Schluss seine Taten bereut, gerecht zu werden. Wer Khan in den Liebesfilmen nicht mag, wird nach Asoka vielleicht eine andere Meinung über den "König Bollywoods" haben. Auch Kareena Kapoor verbirgt hinter dem gewöhnlich dick aufgetragenen Make-up doch noch ein Schauspieltalent, welches hier besser zur Geltung kommt als z.B. in K3G. Zwar harmoniert sie nicht so gut mit Khan wie Kajol oder Rani Mukherjee, jedoch ist die Liebessgeschichte hier auch eher hintergründig. Auch das Fehlen eines Happy-Ends stellt eine willkommene Abwechslung im BW-Kino dar. Das Ende mit der aufwendig gefilmten großen Schlacht ist der stärkste Teil des Films. Die Effekte kommen selbstverständlich nicht an Gladiator oder Hero ran, sind aber trotzdem besser geraten, als man es von BW erwartet hätte. Hier muss man aber auch den Kameramann und Regisseur Santosh Sivan loben. Seine Kameraarbeit und der Schnitt sind einfach fantastisch. Davon profitieren vor allem die Musik und Tanzszenen. Die einzelnen Lieder sind fast alle schön anzuhören, aber in Verbindung mit den meist subtilen Bildern stellen sie ein großes Highlight des Films dar (Songtipp: "Roshni Se"). Mit 170 Minuten ist der Film immer noch ein wenig zu lang, wobei das für ein Historienfilm fast schon Standard ist und man bedenken muss, dass die Songs 25 Minuten beanspruchen. Trotzdem finden sich einige Hänger und der Anfang ist auch etwas lahm geraten. Ein weiterer Negativpunkt sind die Kampfszenen. Auch wenn Khan und die anderen Darsteller für ihre Rollen Schwertkampfunterricht nahmen, so sind die Kämpfe auch wegen dem stetigen Einsatz der Zeitlupe einfach zu energielos ausgefallen. "Asoka" dürfte vor allem Historienfans gefallen, aber auch denen, die diesen interessanten Herrscher, der den Buddhismus fast bis nach Ägypten verbreitet hatte, vorher nicht kannten. Dem Bollywood Fan bleiben diesmal auch die Tränen erspart, obwohl die Geschichte tragischer kaum sein könnte.

Asoka ist anspruchsvolles und aufwendiges Bollywood-Kino, das sich von Filmen wie Gladiator, Hero oder Musa nicht zu verstecken braucht. Für den Historienfan oder für diejenigen, die sich einen Einblick in die Geschichte dieses wichtigen historischen Herrschers verschaffen möchten, sei der Film ohne Zweifel zu empfehlen. Die Shahrukh Khan Fans, die ihn nur in seinen charmanten und liebenswerten Rollen sehen, werden vielleicht enttäuscht sein.



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